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Dinkelmeyer-Brandl

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Kleine Hausapotheke

 

Die Aloe Vera, in ihrem Aussehen eher einem Kaktus ähnlich, gehört zur Familie der Liliengewächse.
Bisher sind auf der ganzen Welt etwa 400 Aloe-Arten offiziel verzeichnet, doch nicht alle Arten besitzen heilende Eigenschaften und werden in der Medizin sowie in der Kosmetikindustrie verwendet. Nur eine davon - die ,,Aloe barbadensis miller,, - verfügt nachweislich über die beste Wirkung auf die Haut und den menschlichen Organismus.

Viele Monate kann eine Aloe ohne Regen auskommen.
Sie speichert Wasser in ihren fleischigen Blättern, schließt die Poren und trocknet deshalb nicht aus.

Damit signalisiert sie uns ihre Wasserspeicherkapazität, die auch unserer Haut ein Feuchtigkeitsdepot verleiht.

Äußerlich angewandt hilft das aus dem Mark der Blätter stammende Gel bei vielen kleinen Leiden des täglichen Lebens wie Insektenstichen, Brand- und Schnittwunden, Hautausschlägen, Verbrennungen.
Aloe-Präparate sind also auch hochwirksame Wundheilmittel.
Leistungssportler verwenden das Gel, um Verstauchungen, Zerrungen und Sehnenentzündungen zu heilen und Sportunfällen vorzubeugen.
Frauen benutzen das Gel für Schönheitsmasken, in Gesichtscremes, in Haarwaschmitteln und in Haarwasser.

Innerlich als Saft genommen wirkt es stärkend und belebend und ergänzt die tägliche Ernährung.
In manchen Fällen wird Aloe Vera auch als und Heilmittel bei Hepatitis, Astma Hautkrankheiten wie Akne, Schuppenflechte angewandt.
Ärzte und Heilpraktiker setzen Aloe zur Pilzbehandlung und bei Giftbelastungen sowie Strahlenschäden ein.

Wen wundert es noch, daß unsere Urgroßmütter die Aloe die ,,Erste-Hilfe-Pflanze,, nannten?
Tatsächlich ist die Aloe Vera (lat. ,,die wahre Aloe,,) aufgrund ihrer biochemischen Zusammensetzung so gut und umfangreich wie eine kleine Hausapotheke.

Hauptwirkstoff Acemannan
Ihre besonderen Heilwirkungen verdankt die Aloe vera einem hohen Anteil an aktiven Wirkstoffen, in erster Linie das Mucopolysaccarid Acemannan, eine langkettige Zuckerform.

Bis zur Pubertät wird Acemannan im Körper selbst gebildet, danch muß mit der Nahrung zugeführt werden.
Acemannan wird in allen Zellmembranen des gesamten Körpers eingelagert und bewirkt dort die Immunstärkung des ganzen Organismus gegen krankmachende Parasiten, Viren und Bakterien.
Es ist Basis für alle verbindungsschaffenden Zellen, einschießlich der Haut, der Gefäßwände, der Sehnen, Gelenke, Knorpel und Bänder, sowie für das Grundgerüst der Knochen.
Acemannan sorgt für ausreichende Gelenkschmiere, kann Arthritis vorbeugen oder - wenn sie schon akut ist - lindern, wenn nicht gar kurieren.
Durch seine antiviralen, antibakteriellen und antimykotischen Eigenschaften kann Acemannan helfen, Candidaüberwucherungen zu kontrollieren und die natürliche Bakterienflora der Verdauungsorgane wieder herzustellen.
Dies ist besonders wichtig, denn der Darm, unser größtes Immunsystem, ist bei fast allen Menschen gestört.

Verdauungsstörungen und Pilzeerkrankungen lassen viele zu chemischen Mitteln greifen, die aber, anstatt eine Heilung herbeizuführen, eher dazu beitragen, daß die in Darmnischen überlebenden Pilze oftmals zu noch aggressiveren Mykoseformen mutiern. Eine ganzheitliche Mykosebehandlung benötigt Zeit und einige Bemühungen.
Hoffnung bringen in diesem Fall neben dem Aloe Vera Saft eine zucker- und kohlehydratarme Pilzdiät.

Außerdem stimmuliert Acemannan die Beweglichkeit der Verdauungsorgane und hilft allergieauslösendes Fremdprotein in den Dickdarm abzuführen. Acmannan hat darüber hinaus eine direkte Auswirkung auf die Zellen des Immunsystems. Es aktiviert und stimuliert Makrophagen, Monosyten, Antikörper und T-Killerzellen, die allesamt für die Vernichtung und Abwehr von Fremdkörpern zuständig sind.

Laborversuche zeigten,daß Acemannan als Brücke fungiert zwischen Fremdprotein und Makrophagen (Freßzellen), wodurch die Aufnahme der Fremdproteine durch Freßzellen wesentlich erleichtert wird. Diese Brückenfunktion gilt als Schlüsselkomponente bei der Immunstärkung des Zellkern, denn z.B. Bei HIV-Infektionen sind ungenügend Abwehrkräfte im Zellinneren vorhanden.

An Aidskranken vorgenommene klinische Versuche zeigten, daß die Behandlung mit Aloe Vera Saft positive Folgen für die Patienten hatte:
Das Fieber sank, nächtliche Schweißausbrüche konnten gestoppt werden, Infektionen klangen ab, die Kurzatmigkeit ging zurück, Durchfall hörte auf, sogar die Lymphknoten verkleinerten sich.

Im Gegensatz zu anderen Methoden wurden bei dieser Behandlung keinerlei negtive Begleiterscheinungen festgestellt.
Acemannan schützt auch das Knochenmark vor Schädigung durch chemische Gifte und belastende Drogen. Weil Acemannan alle Zellmenbranen erreicht, kann es eine derart allumfassende Immunkräftigung bewirken, wodurch eine gesteigert Entgiftung und Versorgung der Zellen in Gang gesetzt wird..

Der verbesserte Stoffwechsel beeinflußt den ganzen Körper und hat eine enorme Energetisierung/Leistungssteigerung zur Folge.

Wenn die Entfaltung der Krankheit unter Kontrolle ist und das Immunsystem einers Menschen gestärkt wird, dann gibt es keine Krankheit (Stoffwechselstörung), die der Körper nicht besiegen kann.
Aloe Vera spricht genau diese Prinzipien an. (Dr. med. Terry Pulse)

Weitere wertvolle Inhaltsstoffe
Neben dem Hauptwirkstoff Acemannan findet man im Aloe Vera Saft 13 weitere Mucopoly- und Monopolysaccaride, 11 Anthraquinone (von jeher wegen ihrer abführenden und schmerzstillenden Wirkung geschätzt), 13 Mineralstoffe (u.a. Calcium, Phosphor, Kalium, Eisen, Natrium, Mangan, Mangnesium, Kupfer, Chrom, Zink), 15 Enzyme, Saponine (Kohlehydrate mit reinigender und antiseptischer Wirkung), 21 Aminosäuren(Eiweißbausteine), essentielle Fettsäuren.

Auch wichtige Vitamine sind vorhanden: u.a. Vitamin A(verbessert das Seevermögen, fördert die Gesundheit der Haut), Vitamin C (bekämpft in Verbindung mit Vitamin E Infektionen, fördert Vernarbungsprozesse), Vitamin B1(wird zum Wachstum des Gewebes und zur Energieproduktion gebraucht), Vitamin B2 (wirkt gemeinsam mit Vitamin B6, vor allem bei Mangelerscheinungen wie Anämie), Vitamin B12 (unentbehrlich für die Funktion der Nervenzellen und für den Stoffwechsel, fördert die Bildung roter Blutkörperchen).

Ungewöhnliche Vielfalt an Heilwirkungen
Die jahrzehntelange Forschung hat bewiesen, daß das aus den Blättern gewonnen Gel eine hustenreizstillende, die Narbenrückbildung fördernde, entzündungshemmende, keimtötende, blutstillende, schmerzstillende, beruhigende und wundheildende Wirkung hat.

Das Gel macht verletztes Gewebe unempfindlich, lindert den Juckreiz bei Insektenstichen, senkt das Fieber, hilft bei Darmträgheit, erweitert die Haargefäße und klärt das Blut.
In der Dermatologie regeneriert das Gel erschlafftes Gewebe (an der Universität Texas wurde bewiesen, daß durch die Verwendung von Aloe vera Gel der Zellerneuerungsrythmus sechs- bis achtmal erhöht wird), ,,verdaut,, abgestorbene Zellen, gibt trockener Haut wieder Feuchtigkeit und dringt tief
in die Hautschichten ein (das Aloe Gel dringt drei- bis viermal so schnell in die Haut ein wie Wasser).

Im Laufe der letzten fünfzig Jahre konnten Forscher die bereits lange Liste der traditionellen Eigenschaften der Aloe Vera durch neue Funktionen bereichern. Die Aloe-Präparate werden wegen ihrer Eigenschaft, die postoperative Zellregeneration zu beschleunigen, besonders geschätzt.

Weiterhin konnte eine Verbesserung und Stabilisierung der Sehkraft bei Einnahme von Aloe vera verzeichnet werden.
Bei Asthmaerkrankten tritt eine erhebliche Beserung des Zustandes ein. Aloe übt prinzipiell einen postitiven Einfluß auf alle Krankheitsprozesse aus, die in irgendeinem Zusammenhang mit Immunschwäche stehen, wie Krebs, AIDS oder Multiple Sklerose, außerdem steigert sie erheblich das körperliche Wohlbefinden.

Die Aloe wird außerdem als Prohylaxe in der Radiotherapie eingesetzt. So bietet sie eine hochwirksame Hilfe bei Sonnenbrand, medizinischen Strahlenverbrennungen und radioaktiven Strahlenschäden.

Aloe Vera stimuliert also nicht nur die physiologischen Funktionen des Organismus, sondern steigert auch beträchtlich die körpereigenen Abwehrkräfte.

Angesichts weltweit verbreiterter Zivilisationskrankheiten scheint sie zum richtigen Moment in ihrer Bedeutung wiedererkannt zu werden: Unser Immunsystem, das extrem vielen Streßfaktoren ausgesetzt ist, bedarf gezielter Unterstützung , um seine Schutzfunktionen zu erfüllen. Die Stärkung unserer körpereigenen Abwehrkräfte ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahmen gegen jede Krankheit, erst recht gegen zunehmende Gift- und Strahlenangriffe aus Nahrung und Umwelt.

Aloe ist nicht gleich Aloe


Das aus dem Mark der Aloe vera gewonnene Gel ist sehr unbeständig. Es oxydiert schnell an der Luft (innerhalb weniger Stunden), wobei die meisten der heilkräftigen Wirkstoffe verloren gehen.
Sogar im Kühlschrank verändert sich das Gel nach kurzer Zeit, weshalb seine Stabilisierung das eigentliche Problem seiner Verbreitung in großen Maßstab darstellt.

Ende der fünfziger Jahre gelang es Bill C. Coats, einem Apotheker aus Texas, der einen guten Teil seines Lebens mit dem Studium der Aloe vera verbracht hatte, das frische Mark der Pflanze mittels eines vollkommen natürlichen Verfahrens haltbar zu machen, ohne daß es Nährstoffe verlor.

 

Sein Geheimnis, das er patentieren ließ, besteht darin, das Pflanzenmark drei Tage lang unterschiedlichen Temperaturen auszusetzen und wirksame Antioxidanten wie die Vitamine C und E sowie Sorbit hinzuzufügen.
(Herr Coats gab dieses Patent an Rex Maughan, dem Gründer von ,,Forever Living Products,, weiter)

Es versteht sich von selbst, daß es in unseren gemäßigten Breiten nicht immer leicht ist eine Aloe im Garten, in der Wohnung oder auf dem Balkon zu ziehen.

Es ist deshalb leichter, sich im Handel erhältlicher Produkte zu bedienen.

Es sei jedoch noch einmal daran erinnert, daß die Wirksamkeit der Präparate auf Aloe-Vera Basis von der Reinheit der Pflanze selbst, von der Verarbeitungsmethode und von ihrer Haltbarmachung abhängt. Es hat sich herausgestellt, daß der Trockenprozeß des Blattgels und die Verarbeitung zu Pulver oder Konzentrat ihr therapeutisches Potential weitgehend vernichtet. Außerdem trägt der auf den Etiketten angegebene Prozentsatz des reinen Pflanzenstoffes weder dem Verdünnungsfaktor noch der angewandten Konservierungstechnik Rechnung.

Man kann leicht Aloe-Produkte im Handel finden, die die Aufschrift 100 % Aole vera tragen, obwohl sie nur eine ganz geringfügige Menge reinen Pulvers enthalten, das mit Wasser verdünnt wurde.

An Werbeticks muß beim Kauf also gedacht werden. Es gibt viele Aloe-Pflanzer oder Erzeuger auf der Welt und hervorragende Laboratorien, die ihre Erzeugnisse richtig verarbeiten und als reine Präparate in den Handel bringen.


Unsere Vision:

Gesundheit und Glück

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