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Bei uns im Westen findet Ayurveda
seit einigen Jahren zunehmend Gehör und Verbreitung.
Auch die Schulmedizin steht längst nicht
mehr abseits.
In ausgewählten Kliniken
werden die fernöstlichen Diagnose- und Therapiemethoden
statistisch erfasst und dokumentiert.
Die Weltgesundheitsorganisation
unterstützt solche Evaluirungsprojekt, um
die traditionelle ayurvedische Heilkunde zu erhalten
und deren Weiterentwicklung zu fördern.
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Der vedische Gelehrte und Mönch
Maharishi Mahesch Yogi reformierte das Ayurveda-System
und brachte es in den letzten 25 Jahren dem Westen nahe.
Er machte auch die Meditation bekannt.
Das besondere Verdienst Maharishis besteht darin, dass
er die Einsichten des traditionellen Ayurveda in das
Wesen der Natur und des Menschen (insbesondere auch
des Nervensystems) wieder entdeckt, umfassend aufgearbeitet
und schließlich aktualisiert und modernisiert
hat, dabei jedoch immer so dicht wie möglich an
der alten klassischen Lehre geblieben ist.
Nicht nur die Prävention und nötigenfalls
die Befreiung von Krankheiten ist das Ziel des Ayurveda,
sondern auch das Erreichen und Bewahren eines harmonischen
Lebens voller Vitalkraft und Freude. Das innere Selbst
wird als wichtigster Heiler und Ort der vollkommenen
Gesundheit und des Wissens betrachtet - und somit als
,,Quelle des wahren Ayurveda,,
Ayurveda befasst sich mit guten und
schlechten, glücklichen und unglücklichen
Aspekten des Lebens, mit dem, was Leben fördert
und zerstört.
" Ayus" definiert dabei
die Verbindung von Körper, Sinnesorganen, Geist
und Seele - also ,,Lebens,, im weitesten Sinne. Löst
sich diese Verbindung, endet das Leben.
"Veda" bedeutet, wörtlich
übersetzt, vollständiges Wissen.
Die Existenz in ihrer Gesamtheit ist
also das Thema des Ayurveda- wobei im ursprünglichen
Gesundheits-verständnis auch unser Verhältnis
zur Welt und zum Kosmos eine Rolle spielt.
Der Fokus liegt immer auf Harmonie, Balance und vorbeugenden
Maßnahmen für ein gesundes und langes Leben.
Ziel aller therapeutischen Bemühungen
im Ayurveda ist es, einen ausgewogenen Zustand der Körpersäfte
Vata-Pitta-Kapha herzustellen.
Die Fünf Elemente des Ayurveda
sind:
Ather - Luft - Feuer - Wasser - Erde
Neben dem medizinischen Gebrauch von
Heilpflanzen werden im Ayurveda auch die Heilkräfte
von Metallen, Edelsteinen und Steinen, sowie Farben
genutzt
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Die Quellen der zeitlosen Heilkunst:
,,Ayurveda ist kein Wissen der Menschen,
Ayurveda ist das Wissen der Natur,
denn die Natur allein weiß, wie sie Leben macht.
(Dr. med. Bauhofer)